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Punktemaximum bei Halbzeit

Newsletter 5 Jasin Ferati  –  22. Juni 2026

 

Punktemaximum bei Halbzeit

 

Die Endurance-Rennen des Italian GT Championship bringen Jasin Ferati kein Glück. In der Hitzeschlacht von Monza schien das Podium nach zwei Stunden in Griffnähe. Nach einem missglückten Boxenstopp und einem Reifenschaden blieb dem Winterthurer BMW-Fahrer nur noch Frust. 

 

Mit Aussichten auf den Sieg in der ProAm-Klasse und einen Top-6-Platz in der Gesamtwertung ist Jasin Ferati im Dreistunden-Rennen von Monza mit seinen Teamkollegen Jean-Luc D’Auria und Francesco Guerra in die zweite Rennhälfte gestiegen. Das gute Qualifying, das Punktemaximum für Platz 1 im Zwischenklassement und die besten Rundenzeiten im BMW M4 GT3 von Nova Race blieben aber die einzigen Erfolgsmomente des vierten Rennwochenendes der italienischen GT-Meisterschaft, an dem 54 hochkarätige GT3-Boliden am Start waren.

 

Wie schon in Misano war im toll besuchten “Temple of speed” ein                                                                                                                missglückter Boxenstopp beim Nova Race Team Hauptgrund für die späte Wende zum Unguten. Als Guerra den gelben BMW mit der Startnummer 11 nach getaner Arbeit D’Auria übergeben wollte, verpasste er die Box mit den wartenden Nova-Race-Mechanikern und musste für eine Zusatzrunde auf die Piste zurück – eine selbst verschuldete Durchfahrtsstrafe! Statt als Erster seiner Klasse und Sechster des ganzen Feldes musste D’Auria seinen zweiten Stint mit grossem Rückstand auf den Positionen 9 in der ProAm-Wertung und 18 im Hauptfeld in Angriff nehmen. 

 

Der Aargauer Teamkollege konnte sich in der Folge bis zur definitiven Übergabe des BMW an Jasin Ferati wieder um einige Positionen verbessern. Aus der erhofften finalen Aufholjagd des Winterthurers wurde vor mehr als 50 mitgereisten Fans leider nichts. Der Topspeed fehlte auf den langen Geraden der Formel-1-Strecke und zwei Runden vor Schluss rollte Ferati mit einem geplatzten Hinterreifen aus.

 

“Das härteste und bitterste Ende eines Langstrecken rennens nach einer zweistündigen Führung”, bilanzierte der Winterthurer Rennfahrer. “Wir haben uns nach einem guten Start die Führung in der ProAm-Klasse übernommen und waren guter Dinge für den obersten Podestplatz. Alles hat gepasst, bis der zweitletzte Boxenstopp in die Hose ging und wir auf P9 zurückgefallen sind. Doch es kam noch schlimmer. Ein schleichender Plattfuss zerstörte all unsere Hoffnungen zwei Runden vor Schluss.”

 

Trotz der Enttäuschung nahm Ferati auch Positives in die Schweiz zurück: “Im Qualifying war ich der schnellste BMW-Fahrer im gesamten Feld und konnte zeigen, was ich als Fahrer leisten kann. Jetzt heisst es: Blick nach vorne. Monza ist abgehakt. Mein Fokus richtet sich bereits auf den nächsten Einsatz in Mugello. Dort werde ich Ende Juli mit meinem brasilianischen Teamkollegen Pedro Ebrahim in der Sprint-Serie angreifen und ans Podest von Vallelunga anknüpfen.” 💪🏁     

 

  

Italian GT Endurance-Championship

 

Monza. Stand nach 100 Minuten (halbe Punktzahl): 1. Jasin Ferati (Sz) – Jean Luc D’Auria (Sz) – Francesco Guerra (It), BMW M4 GT3, 12 Punkte; 2. Denning (Ir) – Girotti (It) – Guidetti (It), Lamborghini Huracan, 10 Punkte; 3. Cola (It) – De la Iglesias (Arg) – Denes (Ung) 8 Punkte.

 

Endurance-Rennen, Gesamtwertung: 1. Liberati – Michelotto – Zanon (alle It), Lamborghini Huracan; 2. Segu – Donno – Pollini (alle It), 1,816 Sekunden zurück; 3. Alatalo (Fi) – Ugran (Rum) – Nilsson (Sd), BMW M4, 5,350 zurück. – Ferner: 31. Ferati – D’Auria – Guerra,  zwei Runden zurück. – ProAm-Klasse: 1. Cola – De la Iglesia – Denes, Lamborghini Huracan; 2. Barberi – Cimenes – Cirelli, BMW M4, 1,514 Sekunden zurück 3. Duran (It) – Perel (SA), Lamborghini Huracan, 2,35 zurück. – Ferner: 9. Ferati – D’Auria – Guerra, zwei Runden zurück.

 

Zwischenklassement ProAm-Endurance-Wertung: 1. Cola – De la Iglesia – Denes, Lamborghini Huracan, 51 Punkte; 2. Duran – Perel,  Ferrari 296 GT3, 35 Punkte. 3. Barberi – Cimenes – Cirelli, BMW M4 GT3, 31 Punkte. – Ferner: 8. Ferati – D’Auria – Guerra, BMW M4 GT3, 16 Punkte.

 

Weitere Termine: 24.-26. Juli Mugello (Sprint); 4.-6. September Imola (Endurance); 9.-11. Oktober Monza (Sprint); 30. Oktober-1. November Mugello  (Endurance).