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Wieder nur Punkte bei Halbzeit

Newsletter 7 Jasin Ferati  –  13. September 2026

 

Wieder nur Punkte bei Halbzeit

 

Nach zwei missglückten Boxenstopps und einem Reifenschaden in den beiden ersten Langstreckenrennen der hochkarätigen Italienischen GT-Meisterschaft ist das Pech Jasin Ferati auch beim dritten Anlauf treu geblieben. Mit guten Aussichten auf einen Podestplatz in der ProAm-Wertung und einer Top-10-Klassierung im Gesamtklassement ist der BMW M4 GT3 des Winterthurer Rennfahrers in Imola nach dem letzten Fahrerwechsel seiner Teamkollegen Francesco Guerra und Jean-Luc d’Auria mit Kupplungsproblemen stehen geblieben. So kam es nicht zur finalen Aufholjagd Feratis im Schluss-Stint. Er konnte ohne zweiten Einsatz vorzeitig die Heimreise in Angriff nehmen.

 

Die sieben Punkte für die vierte Position bei Halbzeit blieben trotz der guten Ausgangslager die ganze Ausbeute auf der beliebten Grand-Prix-Strecke in der Emilia Romagna. Nachdem sich Ferati bei seinem ersten Einsatz um sechs Positionen vorgekämpft hatte, konnte er den gelben BMW von Nova Race auf Platz 10 der Gesamtwertung und Platz 4 in der ProAm-Wertung an Jean-Luc d’Auria übergeben. Der Aargauer blieb in Tuchfühlung mit den direkten Gegnern, ehe das 55 GT-Autos umfassende Gesamtfeld dank einer Safety-Car-Phase wieder näher zusammenrückte und die Aussichten auf einen Podestplatz stiegen. Die dann kollabierende Kupplung zerstörte alle Hoffnungen auf das beste Jahresergebnis in der Endurance-Serie.

 

“Das Wochenende in Imola war ungeachtet des enttäuschenden Ausgangs in Imola eigentlich recht positiv”, bilanzierte Ferati. “Ich war schon im Qualifying der schnellste BMW-Fahrer des ganzen Feldes und freute mich über die starke Arbeit meines Teams. Sie haben mir ein super Auto hingestellt, in dem ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe. Vom ersten Training an waren wir sehr gut aufgestellt. Schon im Test vor dem Rennwochenende haben wir gesehen, dass das Auto in Imola gut funktioniert. Dieses Gefühl hat sich auch im Training und im Qualifying bestätigt. Im Rennen hatte ich sofort eine gute Pace, konnte einige Konkurrenten überholen, nach 100 Minuten einige Punkte ins Trockene bringen und war guter Dinge für den weiteren Rennverlauf. Dann hat leider unsere Kupplung den Geist aufgegeben. Dennoch konnten wir viele positive Dinge aus Imola mitnehmen. Ein grosses Dankeschön an das Team für die starke Arbeit und das tolle Auto an diesem Wochenende.”

 

  

Italian GT ProAm Endurance-Championship

 

Imola. Stand nach 100 Minuten (halbe Punktzahl): 1. Duran (It) – Perel (SA), Ferrari. 2. Braschi (It) – Ponzio (It) – Rackstraw (SA), Ferrari, 3,6 Sekunden zurück. 3. Marchiante (It) – Coluccio (It) – Tamburini (It), Ferrari, 7,1 zurück. 4. Jasin Ferati (Sz) – Jean Luc D’Auria (Sz) – Francesco Guerra (It), BMW, 7,7. 5. Alatalo (Fi) – Nilsson (Sd) – Ugran (Rum), 10,3 Sekunden zurück. – 13 klassiert.

 

Dreistundenrennen: 1. Braschi – Ponzio – Rackstraw, Ferrari. 2. Duran – Perel, Ferrari, 1,5 Sekunden zurück. 3. Denes (Un) – Cola (It) – De la Iglesia (Arg), Lamborghini, 13,1 zurück. – 9 klassiert – 4 nicht klassiert, darunter Ferati – d’Auria – Guerra, BMW (Kupplungsschaden)-

 

Overall classification:  1. Cola – De la Iglesia – Denes, Lamborghini Huracan, 68 Punkte; 2. Duran – Perel,  Ferrari 296 GT3, 62 Punkte. 3. Braschi – Ponzio . Rackstraw , Ferrari 296 GT, 57.  4. Barberi – Cimenes – Cirelli, BMW M4 GT3, 44. – Ferner: 8. Ferati – D’Auria – Guerra, BMW M4 GT3, 23 Punkte. – 16 klassiert.

 

Nächste Termine: 9.-11. Oktober Monza (Sprint); 30. Oktober-1. November Mugello Endurance)