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Jasin Ferati

Rennfahrer

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Traumberuf:
Vorbild:
Lieblingsstrecke:
Lieblingsessen:
Hobbies:
Sponsoren:

02.08.2003
Schweiz
Winterthur
178 cm
64 kg
Automechaniker in Ausbildung
Profirennfahrer
Michael Schumacher
Monaco
Rindsfilet, Lasagne
Fitnesstraining, Kickboxen, Fussball
ARTEK AG, BALDO BULL, Racing Unleashed, Fritz bewegt
Dich! – Fitnesscenter, True Partners, etah AG, Schloss-Garage
Winterthur, Sazo’s Rosen, Carl Steiners Erben, Jo Vonlanthen GmbH,
Wechselraum

Grösste Erfolge

Jahr
Rennen
Resultate
2011
Rotax Challenge Schweiz, Micro
7.
2012
Rotax Challenge Schweiz, Micro
2.
2013
Rotax Challenge Schweiz, Mini
9.
2014
Rotax Challenge Schweiz, Mini
2.
2015
Schweizer Kart-Meisterschaft, Super-Mini
3.
2016
Rotax Euro-Challenge, Junioren
23.
2017
Schweizer Kart-Meisterschaft, Junioren
2.
2017
Rotax Euro-Challenge, Junioren
5.
2017
Weltfinal IAME, X30 Junioren
17.
2018
CIK-FIA EM
20.
2019
Deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft
Gesamtsieger
2019
Formel-4-Academy Jacques Villeneuve
7.
2020
Spanische Formel-4-Meisterschaft
6.
2020
Italienische Formel-4-Meisterschaft
11.
2021
Formula Regional European Championship (F3)
19.
2022
Porsche Sprint Challenge Suisse in Spielberg
1.

In vielen Sportarten hat er sich in der Jugend versucht, am Motorsport ist Jasin Ferati hängen geblieben. In seiner zehnten Saison im Kart ist er im letzten Jahr DEKM-Meister geworden. 2020 startet er in der italienischen Formel-4-Meisterschaft.

Über Micro, Mini, Super-Mini und Junior hat sich Jasin Ferati in die höchste nationale Kart-Klasse vorgearbeitet und auf diesem Weg viele Pokale und Auszeichnungen nach Hause gebracht. Er wollte aber mehr und suchte schon als Junior die weit grössere Herausforderung auf dem internationalen Parkett. Erste Erfahrungen sammelte der Winterthurer 2016 mit dem Spirit Racing Team in der Rotax Euro-Challenge und in den BNL-Karting-Series, in denen er sofort konkurrenzfähig war und Podiumplätze eroberte.

Die guten Resultate blieben nicht unbeachtet. Ferati fand Aufnahme in der Live Your Dream Foundation, die junge Talente begleitet und unterstützt. Zudem wurde er von Autosport Schweiz als Schweizer Vertreter für die CIK-FIA Academy nominiert. Erste Kontakte mit einem noch höheren Motorsport-Niveau knüpfte er 2017 im britischen Spitzenteam Dan Holland Racing, mit dem er als Junior den 5. Schlussrang in der Rotax Euro-Challenge und Platz 17 im Iame-X30-Weltfinal in Le Mans erreichte.

Zum Wechsel in die höchstdotierte Kart-Kategorie OK, in der ohne Alterslimite um WM- und EM-Titel gekämpft wird, schloss sich Ferati 2018 dem KMS Schumacher Racing Team an. In der Mannschaft von Ralf Schumacher gab es jedoch schon früh Ärger mit dem Material. Trotz eines Ausrüsterwechsels konnten die Probleme nie bereinigt werden und so blieben die angepeilten Spitzenresultate aus. Der 20. Platz im EM-Final von Essay war nach den viel versprechenden Test- und Trainings das einzige Erfolgserlebnis Feratis.

2019 bestritt der Winterthurer mit dem Millennium-Racing-Team nicht nur die Rennen der FIA-Welt- und Europameisterschaften, sondern auch die iweltweit vermarktete Deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft (DEKM). In dieser gewann er nach einem eher verhaltenen Auftakt vier Endläufe und entriss dem Deutschen Luka Wlömer beim Saisonfinale in Sarno in extremis den Titel. Der Sprung in den Formel-Sport war die logische Folge. Erste positive Erfahrungen in der Formel 4 sammelte er bei Feed Racing France, der Talentschmiede von Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve in Magny Cours. Nach sieben intensiven Trainingstagen mit mehr als 50 Teilnehmern fehlten dem DEKM-Champion nur 81 Tausendstelsekunden für den Einzug in den Final.

Ferati beeindruckte auch bei den anschliessenden Testfahrten in Misano, Imola und Barcelona mit Jenzer Motorsport und startete 2020 mit dem Schweizer Team als Rookie in der italienische Formel-4-Meisterschaft und an einer Veranstaltung der spanischen Formel-4-Meisterschaft. Beste Resultate in der wegen der Covid-19-Bestimmungen gedrängten Saison waren je ein fünfter und sechster Platz in Le Castellet sowie 11. Plätze in Misano und Imola.

2021 folgte der mutige Sprung in die Formel 3 und die neu geschaffene Formula Regional European Championship by Alpine (FRECA) mit dem erstmals auf diesem Niveau antretenden italienischen Team Monolite. Viele Zwischenfälle und Probleme prägten die Rennen in Imola, Barcelona – mit einem 17. Rang als Bestresultat -, Monaco und Le Castellet. Die Zusammenarbeit wurde in Zandvoort gekündigt. In der zweiten Saisonhälfte hat Ferati noch sechs Rennen mit dem finnischen Team KIC Motorsport angehängt.

Mangels Perspektiven und Budget erfolgte 2022 als vernünftiger Schritt der Umstieg vom Formelwagen in die GT-Klasse. Ferati bestreitet im Schwyzer Spitzenteam Fach Auto Tech die Porsche Sprint Challenge Suisse, hat sich schnell mit dem 510 PS starken Porsche 992 GT3 Cup angefreundet und mit einem Sieg und einem zweiten Platz auf dem Red-Bull-Ring die Führung übernommen.

Meine Sponsoren

Jasin Ferati

Laufbahn

Kartclub Oerlikon (CH)

Erste Rennen im Monaco-Kart 2010
Rotax Challenge Schweiz Micro: 7. Rang 2011
Rotax Challenge Schweiz Micro: 2. Rang 2012
Rotax Challenge Schweiz Mini: 9. Rang 2013

Spirit Racing Team (CH)

Rotax Challenge Schweiz Mini: 2. Rang 2014
Schweizer Kart-Meisterschaft Super-Mini: 3. Rang
Rotax Challenge Schweiz Mini: 2. Rang 2015
BNL Karting-Series Junioren: 13. Rang
Rotax Euro-Challenge Junioren: 23. Rang 2016

Dan Holland Racing (GB)

CIK-FIA Academy: 20. Rang (11. in Genk)
Weltfinal Iame-X30-Junioren: 17. Rang
Rotax Euro-Challenge Junioren: 5. Rang
Schweizer Kart-Meisterschaft Junioren: 2. Rang 2017

KSM Schumacher Racing (D)

CIK-FIA WM OK: 75. Rang
CIK-FIA EM OK: 43. Rang (25. Rookie/20. Final Essay)
WSK Super Master Series OK: 43. Ran
Deutsche Kart-Meisterschaft (DKM) : 29. Rang 2018

Millennium Racing Team (D)

DEKM (Deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft mit 10 Rennen an 5 Events): Meister mit 4 Laufsiegen und 4 zweiten Plätzen
CIK-FIA EM OK (4 Events): 37. Rang von 70 Fahrern
CIK-FIA WM OK (1): 54. Rang von 88 Fahrern (80. im Qualifying)
Championnat de France OK (2): 12. von 60 Fahrern
WSK Super Master Series OK (5): 28. von 70 Fahrern
Schweizer Meisterschaft OK (2): 1. von 14 Fahrern in Castelletto

FEED Racing France (Formel 4)

Formel-4-Academy von Jacques Villeneuve mit mehr als 50 Teilnehmern:
Problemlose Qualifikation für Viertel- und Halbfinal; 7. Platz im Halbfinal mit 16
Teilnehmern, Final nur um 0,081 Sekunden verpasst.
2019

Jenzer Motorsport (Formel 4)

Italienische Formel 4-Meisterschaft mit über 30 Teilnehmern, ein Rennen in der
spanischen Formel-4-Meisterschaft mit über 20 Teilnehmern. – Rennresultate:
14./11./16. in Misano; 6./5./13. in Le Castellet; 11./18./DNF in Imola; 16./22./15. in
Spielberg; 15./22./20. in Mugello; DNS in Monza; 18./12./21. in Imola II,
18./CAN/25. in Vallelunga
2020

Monolite Racing KIC  Motorsport (Formel 3)

Formula Regional European Championship by Alpine (FRECA), inoffizielle F3-
Europameisterschaft mit 35 Teilnehmern und 20 Rennen an zehn Top-
Veranstaltungen (3x Formel 1, 3x GTWC, 1x GT Masters, 3x ACI). – Beste Resultate:
19./21. in Barcelona.
2021

 

FACH AUTO TECH (GT3)

Sieg zum Saisonauftakt im Porsche Sprint Challenge Suisse (PSCS), der wichtigsten
GT3-Meisterschaft der Schweiz mit 12 Sprint- und Endurace-Rennen in Spielberg,
Le Castellet, Franciacorta, Dijon-Prenois, Mugello und Misano sowie einem 2-
Stunden-Nachtrennen in Misano.
2022